KI-Kompetenz nach Art. 4 EU-KI-VO · Berlin & Brandenburg

KI-Schulung für Ihr Verwaltungsteam: KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung

Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verlangt von jedem Betrieb, der KI einsetzt, Maßnahmen zur KI-Kompetenz seines Personals — auch dann, wenn die KI unbemerkt in der Verwaltungssoftware mitläuft. Zwei Zeitstunden bei Ihnen im Haus, für das ganze Team, mit Teilnahmebescheinigung und einer KI-Richtlinie, die Sie danach aushängen können.

Auf einen Blick 2 Zeitstunden · in Ihren Räumen · bis 10 Personen · Teilnahmebescheinigung mit den Angaben nach § 15b Abs. 2 MaBV · keine Vorkenntnisse nötig

Warum das jetzt auf Ihrem Tisch liegt

In den meisten Verwaltungen läuft KI längst mit: in der Verwaltungssoftware bei Belegerfassung und Buchungsvorschlägen, in der Textverarbeitung, in der Telefonanlage, in der Bewerbervorauswahl. Artikel 4 knüpft nicht daran an, ob Sie sich dafür entschieden haben, sondern daran, dass es eingesetzt wird.

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Artikel 4 gilt bereits

Artikel 4 gilt seit dem 02.02.2025, die nationale Aufsicht läuft seit dem 02.08.2026. Seit dem 27.07.2026 ist der Wortlaut entschärft: Verlangt sind Maßnahmen, die KI-Kompetenz unterstützen — kein garantiertes Kompetenzniveau und keine vorgeschriebene Pflichtschulung. Bleiben muss, dass Sie etwas tun und es darlegen können.

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Doppelter Nutzen

Für Wohnimmobilienverwalter gilt die Weiterbildungspflicht von 20 Zeitstunden in drei Kalenderjahren unverändert weiter — anders als bei Maklern, wo sie zum 24.07.2026 entfallen ist. Diese Schulung bedient beides in einem Termin.

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Das ganze Team, ein Termin

Inhouse statt Einzelbuchung: Geschäftsführung und alle mitwirkenden Beschäftigten sitzen zusammen im Raum. § 15b Abs. 1 MaBV nennt die Präsenzform ausdrücklich als zulässige Weiterbildungsform.

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Keine Anwenderschulung

Es geht nicht darum, ein Werkzeug besser zu bedienen, sondern darum, wofür Sie geradestehen, wenn in Ihrem Haus KI eingesetzt wird. Mindestens die Hälfte der Zeit ist Rechts- und Datenschutzstoff.

Wen betrifft Artikel 4?

Kurz beantwortet: was Artikel 4 verlangt — und was nicht.

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Wen betrifft Artikel 4 der EU-KI-Verordnung?

Jeden Betrieb, der KI einsetzt — auch dann, wenn sie unbemerkt in der Verwaltungssoftware, in der Textverarbeitung oder in der Telefonanlage mitläuft. Er soll Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz seines Personals unterstützen. Für Hausverwaltungen heißt das: In den meisten Häusern ist Artikel 4 längst ein Thema.

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Ist eine KI-Schulung für Mitarbeiter Pflicht?

Eine bestimmte Pflichtschulung schreibt Artikel 4 nicht vor, und ein eigenes Bußgeld für Artikel 4 sieht die Verordnung nicht vor. Bleiben muss, dass Sie etwas tun und es darlegen können. Eine Schulung mit Teilnahmebescheinigung und dokumentierter KI-Inventur ist dafür ein naheliegender Weg — nicht der einzige.

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Seit wann gilt Artikel 4?

Seit dem 02.02.2025. Die nationale Aufsicht läuft seit dem 02.08.2026, und seit dem 27.07.2026 ist der Wortlaut entschärft: kein garantiertes Kompetenzniveau, keine vorgeschriebene Pflichtschulung.

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Was erhalten die Teilnehmer nach der Schulung?

Jede teilnehmende Person erhält binnen 48 Stunden eine Teilnahmebescheinigung mit den Angaben nach § 15b Abs. 2 MaBV. Der Betrieb bekommt dazu die gemeinsam erarbeitete KI-Inventurliste und eine Vorlage für die KI-Richtlinie.

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Für wen ist diese KI-Schulung gedacht?

Für Hausverwaltungen und Immobilienverwaltungen in Berlin und Brandenburg: Geschäftsführung und Mitarbeiter gemeinsam, bis zehn Personen, zwei Zeitstunden bei Ihnen im Haus. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Die zwei Stunden im Überblick

120 Minuten, sechs Blöcke, mit Beispielen aus der Verwaltungspraxis statt allgemeiner KI-Folklore. Block 2 erarbeiten wir gemeinsam am Flipchart — Sie erhalten das Ergebnis anschließend aufbereitet zurück.

  • 0:00 – 0:10
    Einordnung

    Anlass, Zielsetzung und die Abgrenzung zur Anwenderschulung.

  • 0:10 – 0:30
    Rechtsrahmen

    Anbieter- und Betreiberrolle nach der KI-Verordnung, was Artikel 4 verlangt, die Risikosystematik und der Sonderfall Personalauswahl.

  • 0:30 – 0:50
    Inventur im eigenen Betrieb

    Welche KI bei Ihnen bereits läuft: Textwerkzeuge, Verwaltungssoftware, Telefonie, Bewerbervorauswahl, Bilderkennung.

  • 0:50 – 1:15
    Datenschutz

    Personenbezogene Daten in KI-Systemen, Auftragsverarbeitung, das Risiko privat angelegter Gratiszugänge, Cloud- gegen lokalen Betrieb.

  • 1:15 – 1:30
    Transparenz- und Informationspflichten

    Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte, Offenlegung bei Chatbots und Telefonassistenten, Verantwortung für maschinell erstellte Schreiben.

  • 1:30 – 1:50
    Betriebskostenabrechnung

    Was automatisierte Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung leistet — und wo sie an Umlagefähigkeit, Verteilerschlüssel und typischen Fehlerbildern endet. Fristen nach § 556 Abs. 3 BGB.

  • 1:50 – 2:00
    Dokumentation

    Nachweisführung, betriebliche KI-Richtlinie, Übergabe der Unterlagen.

Was am Ende auf Ihrem Schreibtisch liegt

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Teilnahmebescheinigung

Für jede teilnehmende Person, mit allen nach § 15b Abs. 2 MaBV geforderten Angaben — binnen 48 Stunden nach dem Termin.

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Ihre KI-Inventurliste

Die in Block 2 gemeinsam erarbeitete Übersicht der in Ihrem Betrieb eingesetzten KI-Werkzeuge, aufbereitet und nachnutzbar.

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Vorlage KI-Richtlinie

Eine Seite, zum Aushängen: was im Haus erlaubt ist, was nicht, und wer bei Zweifeln entscheidet.

Der Referent

Sie sprechen mit dem, der die Systeme auch baut.

Dipl.-Phys. Sebastian Wlosczyk, LPAI-Solutions Berlin — Ingenieurbüro für Automatisierung und lokal betriebene künstliche Intelligenz. Mein Geschäft sind individuelle KI-Lösungen: Ich baue für einen Betrieb genau den Prozess nach, der bei ihm wiederkehrt und Zeit kostet — auf Wunsch vollständig auf einem Rechner im eigenen Haus, sodass keine Daten das Unternehmen verlassen. Bei Immobilienverwaltungen ist das am häufigsten die Prüfung der Betriebskostenabrechnung — derzeit für eine Berliner Verwaltung mit rund 1.500 Einheiten. Es ist nicht der einzige Fall: Schadensmeldungen erfassen und zuordnen, Eingangspost einsortieren, Dokumente verschlagworten, wiederkehrende Anfragen beantworten.

Deshalb ist diese Schulung keine Trainerveranstaltung, sondern der Bericht von jemandem, der solche Systeme baut — einschließlich der Stellen, an denen sie nicht funktionieren.

Deshalb ist Block 5 kein Werbeblock: Sie hören dort auch, wo automatisierte Prüfung nicht trägt.

Kosten: 950 € netto pro Termin (zzgl. USt.) – eine Pauschale je Durchführung, unabhängig von der Teilnehmerzahl bis zehn Personen, kein Preis pro Kopf. Inklusive Teilnahmebescheinigung, KI-Inventurliste und Vorlage für eine KI-Richtlinie.

Kostenlose Online-Infostunde: 45 Minuten, Termin nach Absprache

Bevor Sie eine Schulung buchen, schauen Sie sich an, worum es geht: Was Artikel 4 konkret verlangt, welche KI in einer typischen Verwaltung bereits läuft und was Sie mindestens dokumentieren sollten. Ohne Verkaufsteil, mit Zeit für Ihre Fragen. Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail.

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Termin nach Absprache

45 Minuten · online

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Hinweis zur Anrechnung: Die Schulung wird nach den Qualitätsanforderungen der Anlage 2 zu § 15b MaBV geplant, durchgeführt und dokumentiert. Ob die Maßnahme im Einzelfall auf Ihre Weiterbildungspflicht angerechnet wird, entscheidet Ihre zuständige Behörde — eine Zusicherung darüber gebe ich bewusst nicht ab.

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Sagen Sie mir Teamgröße, Ort und den groben Zeitraum — Sie bekommen kurzfristig einen Terminvorschlag und ein konkretes Angebot. Wenn eine Inhouse-Schulung bei Ihrer Teamgröße nicht sinnvoll ist, sage ich Ihnen das auch.

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